Frei handeln - Gemeinsam wachsen - war doch unser Ziel?
Meiner Meinung nach, sind wir an einem Punkt, an dem wir ehrlich miteinander sein müssen: Einige sehr engagierte Mitglieder haben sich schon zurückgezogen, weil sie einen anderen Weg gehen wollten (z. B. in Richtung Genossenschaft). Das zeigt uns: Wir dürfen uns nicht länger treiben lassen, sondern müssen klare Entscheidungen treffen. Vielleicht ist es aber auch nur mein Gefühl und ich irre mich?
Ein aktuelles Beispiel macht das für mich sehr deutlich:
Für die erste Rechtsberatung zur Markenfrage sind 160 € Kosten angefallen. Bis jetzt haben sich nur zwei Mitglieder überhaupt geäußert und den Betrag übernommen. Eigentlich wäre es Aufgabe aller gewesen, entweder den kleinen Anteil von 4 € mitzutragen oder zumindest konkrete Vorschläge einzubringen, wie wir es anders regeln könnten.
Ich selbst hatte das Thema übrigens auch zunächst gar nicht mitbekommen. Inzwischen habe ich mir für jedes neue Forumsthema eine Benachrichtigung per Mail aktiviert, damit mir nichts mehr entgeht. Das empfehle ich wirklich jedem von uns, so ist sichergestellt, dass alle informiert bleiben und niemand im Nachhinein sagen muss, er hätte von etwas nichts erfahren. Oder was gibt es hier in diesem Forum sonst noch für Möglichkeiten jeden zu informieren???
So wie jetzt, dass wenige alles tragen und viele schweigen, funktioniert eine Gemeinschaft nicht und wenn wir dieses Muster beibehalten, stehen wir auch im nächsten Jahr noch an derselben Stelle. Es gehört zur Realität jeder Gemeinschaft, dass es immer einen gewissen Anteil an Menschen gibt, die weniger aktiv mitarbeiten, aber trotzdem von den Ergebnissen profitieren – das ist völlig normal. Damit uns das nicht aus dem Gleichgewicht bringt, brauchen wir auf Dauer einfach eine größere Basis. Ein Punkt den wir im Blick halten müssen. Es wäre sicher hilfreich noch mehr Shopbetreiber für unsere Idee zu gewinnen, damit die Verantwortung auf genügend Schultern verteilt wird und unser Projekt wirklich stabil wird.
Was wir brauchen, ist Verbindlichkeit:
Dass alle informiert sind (darum läuft alles zentral über dieses Forum).
Dass alle ihre Stimme einbringen, auch wenn es mal nur ein kurzes „Ja/Nein“ ist.
Und dass wir Kosten und Aufgaben fair auf viele Schultern verteilen, statt auf wenige.
Mir ist bewusst, dass gerade Urlaubszeit ist und jeder von uns im eigenen Geschäft viel um die Ohren hat. Trotzdem sollten wir uns klar machen: Wir alle haben hier ein Ziel, ein unabhängiges Shopsystem, wir haben uns hier zusammen gefunden weil wir daran glauben. Nicht als Zeitvertreib, sondern mit dem Ziel, über kurz oder lang auch gemeinsam wirtschaftlich davon zu profitieren. Niemand vertreibt sich hier seine Zeit aus purem Hobby. Wenn wir das beherzigen, dann bleibt die Lust, die Energie und die Freude an diesem Projekt erhalten und wir schaffen gemeinsam die Grundlage für ein neues System, das uns allen zugutekommt.
Herzliche Grüße
Karin
Liebe Karin,
du sprichst viele wichtige Punkte an und hast damit vollkommen recht. Leider fehlt uns aktuell aber jemand, der die Rolle des 1. Vorstands übernehmen würde – ohne diese Basis können wir das Thema „Verein“ im Moment gar nicht angehen. Auch mich stimmt das traurig, doch solange dieses zentrale Problem nicht gelöst ist, lassen sich die anderen Themen, meiner Meinung nach, leider nicht weiterverfolgen....
Viele Grüße
Manja
du sprichst viele wichtige Punkte an und hast damit vollkommen recht. Leider fehlt uns aktuell aber jemand, der die Rolle des 1. Vorstands übernehmen würde – ohne diese Basis können wir das Thema „Verein“ im Moment gar nicht angehen. Auch mich stimmt das traurig, doch solange dieses zentrale Problem nicht gelöst ist, lassen sich die anderen Themen, meiner Meinung nach, leider nicht weiterverfolgen....
Viele Grüße
Manja
Liebe Manja, danke für Deine Antwort. Mir ist bewusst geworden, dass die Frage nach dem 1. Vorstand im Moment das zentrale Thema ist und dass wir ohne diese Basis nicht wirklich weiterkommen.
Damit wir verstehen, warum es bisher keine Bereitschaft gibt, den Vorsitz zu übernehmen, möchte ich eine offene Frage in die Runde stellen:
Liegt es daran, dass das Amt zeitlich schwer zu bewältigen scheint? Oder ist es die Sorge vor möglicher persönlicher Haftung, z. B. in Bezug auf Markenrecht, Namensfragen oder mögliche Ansprüche von Gambio? Oder schlicht die Angst, zu sehr in die Pflicht genommen zu werden?
Um es greifbarer zu machen: Burkhard hat dankenswerterweise schon eine Art „Stellenbeschreibung“ formuliert. Nach seiner Einschätzung umfasst die Rolle des 1. Vorstands im Moment vor allem:
1x im Jahr die Mitgliederversammlung einberufen und bei Bedarf Vorstandssitzungen einberufen. Die Korrespondenz des Vereins entgegennehmen und weiterleiten (Post, E-Mails). Geschätzter Zeitaufwand (ohne die Versammlungen selbst): ca. 2 Stunden pro Jahr – das sind im Schnitt gerade einmal 2,5 Minuten pro Woche. Für den Anfang also durchaus realistisch. Später lässt sich der Aufgabenrahmen jederzeit anpassen. Und noch etwas Wichtiges: Es muss nicht unbedingt eine einzige Person allein sein. Der Vorstand kann auch von mehreren Personen getragen werden, die sich die Aufgaben aufteilen, so liegt die Verantwortung auf mehreren Schultern.
Ich möchte an dieser Stelle auch ganz ehrlich sagen, was mich persönlich davon abhält, die Rolle des 1. Vorstands zu übernehmen: Ich werde bald 67 Jahre alt, mein Mann ist schon 76, und meine berufliche Zeit ist entsprechend begrenzt. Deshalb wäre es für mich nicht realistisch, diese Verantwortung dauerhaft zu tragen. Das heißt aber nicht, dass ich mich zurückziehen möchte, im Gegenteil: ich bin sehr bereit, mich einzubringen, Aufgaben zu übernehmen und das Projekt zu unterstützen, wo immer es mir möglich ist.
Vielleicht wäre es zusätzlich eine Option, über eine Haftpflicht- oder Vermögensschadenversicherung für den Vorstand nachzudenken, damit niemand ein unnötiges Risiko trägt. Solche Versicherungen gibt es speziell für Vereine, Geschäftsführer und leitende Organe und die Kosten sind, soweit ich weiß, überschaubar, wenn man sie auf viele Mitglieder verteilt. Wenn man das möchte, könnte ich z.B. ein Paar Angebote reinholen??
Darum meine Bitte: Lasst uns ehrlich Rückmeldung geben.
Was hält euch persönlich davon ab, euch für den Vorstand zu melden?
Würde eine Absicherung über eine Versicherung diesen Schritt leichter machen?
Oder braucht es vielleicht erst mehr Klarheit über Aufgaben, Zeitaufwand und Verantwortung?
Nur wenn wir diese Fragen gemeinsam offen ansprechen, finden wir eine Lösung, die für alle tragbar ist und bringen unser Projekt wirklich vorwärts.
Herzliche Grüße
Karin[/size]
Damit wir verstehen, warum es bisher keine Bereitschaft gibt, den Vorsitz zu übernehmen, möchte ich eine offene Frage in die Runde stellen:
Liegt es daran, dass das Amt zeitlich schwer zu bewältigen scheint? Oder ist es die Sorge vor möglicher persönlicher Haftung, z. B. in Bezug auf Markenrecht, Namensfragen oder mögliche Ansprüche von Gambio? Oder schlicht die Angst, zu sehr in die Pflicht genommen zu werden?
Um es greifbarer zu machen: Burkhard hat dankenswerterweise schon eine Art „Stellenbeschreibung“ formuliert. Nach seiner Einschätzung umfasst die Rolle des 1. Vorstands im Moment vor allem:
1x im Jahr die Mitgliederversammlung einberufen und bei Bedarf Vorstandssitzungen einberufen. Die Korrespondenz des Vereins entgegennehmen und weiterleiten (Post, E-Mails). Geschätzter Zeitaufwand (ohne die Versammlungen selbst): ca. 2 Stunden pro Jahr – das sind im Schnitt gerade einmal 2,5 Minuten pro Woche. Für den Anfang also durchaus realistisch. Später lässt sich der Aufgabenrahmen jederzeit anpassen. Und noch etwas Wichtiges: Es muss nicht unbedingt eine einzige Person allein sein. Der Vorstand kann auch von mehreren Personen getragen werden, die sich die Aufgaben aufteilen, so liegt die Verantwortung auf mehreren Schultern.
Ich möchte an dieser Stelle auch ganz ehrlich sagen, was mich persönlich davon abhält, die Rolle des 1. Vorstands zu übernehmen: Ich werde bald 67 Jahre alt, mein Mann ist schon 76, und meine berufliche Zeit ist entsprechend begrenzt. Deshalb wäre es für mich nicht realistisch, diese Verantwortung dauerhaft zu tragen. Das heißt aber nicht, dass ich mich zurückziehen möchte, im Gegenteil: ich bin sehr bereit, mich einzubringen, Aufgaben zu übernehmen und das Projekt zu unterstützen, wo immer es mir möglich ist.
Vielleicht wäre es zusätzlich eine Option, über eine Haftpflicht- oder Vermögensschadenversicherung für den Vorstand nachzudenken, damit niemand ein unnötiges Risiko trägt. Solche Versicherungen gibt es speziell für Vereine, Geschäftsführer und leitende Organe und die Kosten sind, soweit ich weiß, überschaubar, wenn man sie auf viele Mitglieder verteilt. Wenn man das möchte, könnte ich z.B. ein Paar Angebote reinholen??
Darum meine Bitte: Lasst uns ehrlich Rückmeldung geben.
Was hält euch persönlich davon ab, euch für den Vorstand zu melden?
Würde eine Absicherung über eine Versicherung diesen Schritt leichter machen?
Oder braucht es vielleicht erst mehr Klarheit über Aufgaben, Zeitaufwand und Verantwortung?
Nur wenn wir diese Fragen gemeinsam offen ansprechen, finden wir eine Lösung, die für alle tragbar ist und bringen unser Projekt wirklich vorwärts.
Herzliche Grüße
Karin[/size]
Für die ersten Kosten bräuchte es einfach nur ein Spendenkonto, da würde sicher was reinkommen, ich bin jedenfalls bereit was zu spenden. Aber auch hier stellt sich die Frage aller Fragen. Wer macht das?
Nette Grüße Harry
Lieber Harry, danke für deinen wertvollen Beitrag
Ein Spendenkonto als ersten Schritt finde ich eine sehr gute Idee – gerade um die ersten Kosten abzufangen, die bei einer Vereinsgründung sicher anfallen (Notar, Register, Versicherung usw.).
Ich denke auch: Ein Konto eröffnen könnte zunächst jeder von uns, dass später dann offiziell auf die Adresse des Vereins übergeht. Wichtig ist, dass wir von Anfang an volle Transparenz schaffen, das heißt: Kontoauszüge werden regelmäßig im Forum veröffentlicht und alles rund um Ein- und Auszahlungen wird offen dokumentiert. So behalten alle jederzeit den Überblick.
Ganz entscheidend wird sein, dass wir eine Versicherung für den Vorstand abschließen, bevor wir die Vereinsgründung offiziell machen. Nur so können wir jemanden finden, der bereit ist, den Vorsitz zu übernehmen – denn ohne Absicherung ist das Risiko verständlicherweise zu groß.
Natürlich sollten wir auch bedenken: Solange wir den Verein noch nicht offiziell gegründet und eingetragen haben, können wir keine Quittungen ausstellen. Das heißt: Alles Geld, das jetzt eingezahlt wird, ist sozusagen ein erstes Geschenk an den entstehenden Verein, ein gemeinsamer Grundstock, damit wir überhaupt starten können. Jeder weiß damit von Anfang an: „Das ist mein Beitrag zum Start – ohne Gegenleistung, aber für die gemeinsame Sache.“
Darum könnte die Reihenfolge vielleicht so aussehen:
• Spendenkonto eröffnen (für erste Kosten).
• Versicherung für den Vorstand abschließen.
• Vereinsgründung einleiten.
Da die Idee mit dem Spendenkonto von dir, lieber Harry kam, darf ich dich direkt fragen: Könntest du dir vorstellen, diesen ersten Schritt zu übernehmen und das Konto einzurichten? Natürlich mit voller Transparenz über Kontoauszüge und allem, was dazugehört.
So schaffen wir Klarheit, Sicherheit und Verbindlichkeit – und kommen endlich ins Tun.
Herzliche Grüße
Karin
Ein Spendenkonto als ersten Schritt finde ich eine sehr gute Idee – gerade um die ersten Kosten abzufangen, die bei einer Vereinsgründung sicher anfallen (Notar, Register, Versicherung usw.).
Ich denke auch: Ein Konto eröffnen könnte zunächst jeder von uns, dass später dann offiziell auf die Adresse des Vereins übergeht. Wichtig ist, dass wir von Anfang an volle Transparenz schaffen, das heißt: Kontoauszüge werden regelmäßig im Forum veröffentlicht und alles rund um Ein- und Auszahlungen wird offen dokumentiert. So behalten alle jederzeit den Überblick.
Ganz entscheidend wird sein, dass wir eine Versicherung für den Vorstand abschließen, bevor wir die Vereinsgründung offiziell machen. Nur so können wir jemanden finden, der bereit ist, den Vorsitz zu übernehmen – denn ohne Absicherung ist das Risiko verständlicherweise zu groß.
Natürlich sollten wir auch bedenken: Solange wir den Verein noch nicht offiziell gegründet und eingetragen haben, können wir keine Quittungen ausstellen. Das heißt: Alles Geld, das jetzt eingezahlt wird, ist sozusagen ein erstes Geschenk an den entstehenden Verein, ein gemeinsamer Grundstock, damit wir überhaupt starten können. Jeder weiß damit von Anfang an: „Das ist mein Beitrag zum Start – ohne Gegenleistung, aber für die gemeinsame Sache.“
Darum könnte die Reihenfolge vielleicht so aussehen:
• Spendenkonto eröffnen (für erste Kosten).
• Versicherung für den Vorstand abschließen.
• Vereinsgründung einleiten.
Da die Idee mit dem Spendenkonto von dir, lieber Harry kam, darf ich dich direkt fragen: Könntest du dir vorstellen, diesen ersten Schritt zu übernehmen und das Konto einzurichten? Natürlich mit voller Transparenz über Kontoauszüge und allem, was dazugehört.
So schaffen wir Klarheit, Sicherheit und Verbindlichkeit – und kommen endlich ins Tun.
Herzliche Grüße
Karin
Die Versicherung wird auf den eingetragenen Verein abgeschlossen. Also nachdem der Verein gegründet und beim Amtsgericht eingetragen istKarin Uphoff hat geschrieben: ↑22 Aug 2025, 16:30 Darum könnte die Reihenfolge vielleicht so aussehen:
• Spendenkonto eröffnen (für erste Kosten).
• Versicherung für den Vorstand abschließen.
• Vereinsgründung einleiten.
OK,aber man könnte vorab Versicherungsangebote einholen. Wenn dann endsprechend Geld vorhanden ist, ist es ein Gefühl der Sicherheit für den Vereinsvorstand, dann kann sofort die Versicherung Vorerst für 1 Jahr angeschlossen werden.
Und noch ein Hinweis zur Sicherheit für alle die bereit sind etwas auf das Konto einzuzahlen:
Falls sich, wider Erwarten, nach dem ersten Schritt herausstellen sollte, dass wir nicht weiterkommen oder das Projekt einschläft, wird das eingezahlte Geld selbstverständlich nach Abzug der bis dahin tatsächlich entstandenen Kosten anteilig an alle zurückgezahlt.
So bleibt alles transparent und fair, und niemand hat das Gefühl, „ins Leere gezahlt“ zu haben.
Falls sich, wider Erwarten, nach dem ersten Schritt herausstellen sollte, dass wir nicht weiterkommen oder das Projekt einschläft, wird das eingezahlte Geld selbstverständlich nach Abzug der bis dahin tatsächlich entstandenen Kosten anteilig an alle zurückgezahlt.
So bleibt alles transparent und fair, und niemand hat das Gefühl, „ins Leere gezahlt“ zu haben.
Moin,
ja auch mir Lag das ganze Thema im wahrsten Sinne sehr am Herzen.
Nun Bin ich leider gesundheitlich mittlerweile etwas stärker angeschlagen und muss kürzertreten. Ich Wünsche der Truppe hier viel Erfolg.
Grüße
Michael Matecki
S&S Montagesysteme GmbH
ja auch mir Lag das ganze Thema im wahrsten Sinne sehr am Herzen.
Nun Bin ich leider gesundheitlich mittlerweile etwas stärker angeschlagen und muss kürzertreten. Ich Wünsche der Truppe hier viel Erfolg.
Grüße
Michael Matecki
S&S Montagesysteme GmbH
Moin Michael,
das ist echt schade zu lesen und gleichzeitig absolut verständlich. Ich wünsche dir alles Gute für deine Gesundheit.
das ist echt schade zu lesen und gleichzeitig absolut verständlich. Ich wünsche dir alles Gute für deine Gesundheit.